Heilung durch Cannabis


Cannabis ist im Griechischen und Lateinischen das Wort für Hanf. Die Bezeichnung Cannabis ist heutzutage im wissenschaftlichen Sprachgebrauch zum Fachterminus für denjenigen Hanf geworden, der psychotrope Substanzen enthält. Gemeint ist THC-haltiger Hanf. THC ist die Abkürzung für Tetra-hydro-cannabinol, die chemische Bezeichnung für den berauschenden Wirkstoff des Hanfs. Zwei Hanf-Arten besitzen ausreichend hohen THC-Gehalt, um aus ihnen Rauschmittel zu gewinnen: „Cannabis sativa“ und „Cannabis indica“. In Deutschland ist seit 1996 nur der Anbau von Hanf erlaubt, dessen THC-Gehalt unter 0,3 Prozent liegt. Laut Betäubungsmittelgesetz ist es verboten, mit aus Cannabis gewonnen Rauschsubstanzen zu handeln oder diese zu besitzen.
Abseits des umstrittenen, heiß diskutierten Konsums von THC-haltigem Hanf als Genussmittel steht die Diskussion der medikamentösen Verabreichung von THC. Seit

Jahrtausenden ist die heilende und lindernde Wirkung des THC bekannt, heute aber immer noch umstritten.

Die aus Cannabis gewonnen Rauschmittel Marihuana und Haschisch zählen zu den weichen Drogen. Dabei sind die Rauschzustände, die beim Konsum von Cannabis auftreten können, unterschiedlich. Das durch Cannabis verursachte „High“-Gefühl reicht von Euphorie bis zur Niedergeschlagenheit, von Lust, Entspannung, Beruhigung bis zur Gereiztheit, Unruhe und Depression. Der Rausch bringt eine veränderte Wahrnehmung von Raum und Zeit mit sich, zu körperlicher Abhängigkeit führt das Rauschmittel Cannabis nicht. Gleichwohl kann starker Cannabis-Konsum zur psychischen Abhängigkeit führen, mit gravierenden Folgeschäden besonders für junge Menschen, so das „Bundesministerium für Gesundheit und soziale Sicherheit“: „Wie bei allen Drogen kann auch bei Cannabis ein bestimmtes Konsumverhalten zu einer Abhängigkeit führen. Anders als bei Alkohol oder Heroin, kann man von Cannabis nicht körperlich abhängig werden. Wenn das „Kiffen“ allerdings zur Gewohnheit wird und man über längere Zeit regelmäßig Cannabis konsumiert, so kann sich eine psychische Abhängigkeit entwickeln. Anzeichen dafür sind beispielsweise: der Konsum von Cannabis wird fester Alltagsbestandteil und man kann sich nur schwer vorstellen, den Tag ohne „kiffen“ durchzustehen; Nervosität, Gereiztheit und Anspannung, Ängstlichkeit und unter Umständen auch Depressionen, wenn man mit dem Konsum aufhört; aber auch, wenn man sich vornimmt, mit dem Rauchen von Cannabis aufzuhören oder es zu reduzieren, aber es nicht schafft. Cannabis Rauchen ist im Übrigen auch nicht weniger gesundheitsschädigend als das Rauchen von Zigaretten, sondern ganz im Gegenteil. Beim Rauchen eines Joints nimmt man im Vergleich zu Zigaretten mindestens die vierfache Menge Teer auf, da der Rauch tiefer inhaliert wird.“

Die Bezeichnung Marihuana stammt vom mexikanischen Wort „maraguanquo“ ab, zu deutsch: „berauschende Pflanze“. Mit Marihuana werden die getrockneten und zerkleinerten Blüten der weiblichen Hanfpflanze bezeichnet, die wesentlich THC-haltiger sind als männliche Blüten. Hauptsächlich wird Marihuana als Tabakbeimischung geraucht, es kann aber auch in Tees oder Kakao gelöst, oder in Kekse eingebacken konsumiert werden.

Ursprünglich kommt das Wort „Haschisch“ aus dem Arabischen und bedeutet „Kraut“. Auch Haschisch kann geraucht oder gegessen werden. Mit Haschisch bezeichnet man das durch Drüsen der weiblichen Hanfpflanzen abgesonderte, klebrige Cannabisharz. Um die Rausch-Substanz besser lager- und transportierbar zu machen, wird Haschisch in Platten gepresst. Besonders in den heißen Regionen der Erde lässt sich aufgrund der verstärkten Harzabsonderungen Haschisch leicht gewinnen.

Schwerkranke können in Deutschland künftig Cannabis auf Rezept verschrieben bekommen. Der Bundestag beschloss einen entsprechenden Gesetzentwurf einstimmig – nach jahrelangen Debatten über das Thema. Die Krankenkassen müssen die Therapie mit getrockneten Cannabisblüten dann bezahlen.
Wenn ein Arzt begründet eine positive Wirkung auf den Krankheitsverlauf oder Symptome erwartet, kann er Cannabis verschreiben: Etwa bei Multipler Sklerose, chronischen Schmerzen, schwerer Appetitlosigkeit oder Übelkeit infolge einer Chemotherapie. Cannabis als Rauschmittel bleibt weiter verboten.
Der Anbau zu medizinischen Zwecken soll staatlich geregelt werden. Eine Agentur beim

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) soll sicherstellen, dass in standardisierter Qualität angebaut wird. Die Agentur soll den Cannabis dann kaufen und an Hersteller und Apotheken abgeben. Bis dahin soll auf Importe zurückgegriffen werden.
Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) betonte in einer Mitteilung: „Schwerkranke Menschen müssen bestmöglich versorgt werden.“ Bisher hatten Cannabispatienten Sondergenehmigungen gebraucht; das waren bisher rund 1000 Menschen.

Anders als im Parlament üblich lobte die Opposition die Koalition ausdrücklich für das Gesetz. Es lasse „wenig Spielraum zum Meckern“, sagte der Drogenexperte der Linken, Frank Tempel. „Chapeau, Frau Mortler!“, sagte der Grünen-Experte Harald Terpe zur Drogenbeauftragten Marlene Mortler (CSU). Schwächen des ursprünglichen Gesetzentwurfs seien im parlamentarischen Verfahren behoben worden.
Die Gesundheitsstaatssekretärin Ingrid Fischbach (CDU) erläuterte, dass Schwerkranke anders als ursprünglich geplant etwa nicht austherapiert sein müssen, bevor ein Arzt Cannabis verschreibt. Der Arzt könne genau hinschauen und sagen, jetzt sei der Punkt erreicht.
Zudem gebe es nun eine verkürzte Frist, innerhalb derer die Krankenkassen die Cannabistherapie erlauben müssen. Statt wie bei anderen Therapien in mehreren Wochen müsse dies innerhalb von drei Tagen geschehen. „Die Patienten brauchen eine schnelle und unbürokratische Hilfe“, sagte Fischbach.

Die Wirkung von Cannabisgebrauch soll besser erforscht werden. Ärzte sollen Daten von Cannabispatienten anonymisiert ans BfArM liefern.
Tempel forderte, für solche Forschung mehr Geld bereitzustellen. Außerdem müsse sichergestellt werden, dass Cannabispatienten, die Auto fahren, keinen Führerscheinverlust fürchten müssen.
Mehrere Redner betonten, sie seien froh, dass das Thema im Gesetzesverfahren nicht mit der Frage von Cannabis als Rauschgift im Freizeitkonsum verknüpft worden sei. „Es geht nicht um Kiffen auf Rezept“, betonte die CDU-Politikerin Karin Maag. Ihr SPD-Kollege Burkhard Blienert sprach sich indessen für eine Entkriminalisierung und regulierten Konsum aus.
Der Bundesrat muss dem Gesetz nicht zustimmen. Es soll im März in Kraft treten.

Dieser Beschluss ist nicht etwa aus Einsicht, oder einer neuen humanen Ausrichtung heraus getroffen worden, die Hintergründe sind folgende:

Hanf wurde komplett als Pflanze illegal, als Henry Ford Autokarosserien aus dem Werkstoff Hanf bauen lassen wollte.
Hanf wurde als Pflanze illegal, als die wohltuhende und heilsame Wirkung auf Körper und Gest bemerkt wurde.
Hanf wurde als Pflanze illegal, als bemerkt wurde, das mit dem illegalen Handel sehr viel Geld erwitschaftet werden kann.

Hanf wurde in den USA in einigen Bundesländern legal als ein Krieg der Hanfdealer ausbrach und durch die Legalisierung der Markt wieder unter Kontrolle gewisser Kräfte geraten ist.

Hanf wurde in Deutschland medizinisch legal, als der Profit durch Legalisierung, dem der Illegalisierung überwog!

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