prostata

Mehr Ejakulationen, kein Prostatakrebs neue Studie


Ach was die Studien alle so ergeben weiss ich schon lange und das auch ohne lange Studien. Nicht umsonst nennt man Probleme mit der Prostata auch Altmänner Krankheit. Nun wissen es auch die Wissenschaftler, welch ein Gewinn. Sex ist gesund… Ich behaupte sogar, dass Sex auch viele andere Krankheiten gar nicht erst entstehen lässt. Auf dem letzten Jahrestreffen der American Urological Association (AUA) sorgte eine Studie über Ejakulationsfrequenzen und Prostatakarzinome für Aufsehen. Ende März wurde sie nun in der Zeitschrift European Urology veröffentlicht – Diese Studie ist aktuell der eindeutigste Hinweis für den präventiven Einfluss der Ejakulation auf die Entstehung von

Prostatakarzinomen. Sagt Dr. Jennifer Rider.

Die Publikation verspricht einen genaueren Blick auf die Kernaussage, nach der ein Mann sein Prostatakarzinomrisiko durch häufigere Ejakulationen senken kann. Die Autoren unter Leitung von Dr. Jennifer Rider, Epidemiologin an der Boston University School of Public Health mit Schwerpunkt Onkologie, schreiben: „Diese groß angelegte prospektive Studie ist aktuell der eindeutigste Hinweis für den präventiven Einfluss der Ejakulation auf die Entstehung von Prostatakarzinomen.“

Allerdings warnt eine andere Expertin vor allzu schnellen Schlussfolgerungen. Dr. Janet Stanford vom Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle, USA, die zum Prostatakarzinom forscht, jedoch an der Studie nicht beteiligt war, äußert sich zu den Ergebnissen: „Eine Korrelation ist noch keine Kausalität und man sollte mit Deutungen vorsichtig sein.“

Die Daten wurden in der prospektiven Health Professionals Follow-up-Studie an 31.925 Männern erhoben, die von 1992 bis 2010 beobachtet worden waren. Das Durschnittsalter der Männer lag 1992 bei 59 Jahren.Während der Verlaufsbeobachtung über 18 Jahre wurde bei 3.839 Männern ein Prostatakarzinom diagnostiziert, 364 starben daran.

Dosis-Wirkungs-Beziehung erkennbar

Nach Anpassung der Ergebnisse um potenzielle Störfaktoren lag das relative Risiko für ein Prostatakarzinom bei Männern mit einer Ejakulationsfrequenz von mindestens 21/Monat etwa 20% niedriger als bei Männern, die nur auf 4 bis 7 Ejakulationen pro Monat kamen. Nur wenige Männer hatten 0 bis 3 Ejakulationen monatlich angegeben, sodass die Gruppe mit einer Frequenz von 4 bis 7 als Referenzgruppe galt. Bei der sehr hohen Ejakulationsfrequenz war die Risikominderung in allen 3 Zeitperioden erkennbar (p < 0,0001 für alle).

Nachdem die Ergebnisse erstmalig auf dem AUA-Meeting vorgestellt worden waren, hatten sie ein großes Echo in der Presse, wie Rider berichtete. Aber in einigen dieser Pressemeldungen lag das Hauptaugenmerk auf den Männern, die wenigstens 21-mal monatlich ejakulierten. Zwar sei es zutreffend, dass die Risikominderung in der Gruppe mit hoher Ejakulationsfrequenz deutlicher ausgeprägt war als in der Gruppe mit niedrigerer Frequenz. Es gab jedoch auch eine signifikante Verringerung des relativen Risikos um 10% bei Männern, die zwischen 40 und 49 Jahren auf 8 bis 12 Ejakulationen kamen und ebenfalls von 20% bei Männern mit 13 bis 20 Ejakulationen in diesem Lebensabschnitt (p<0,0001). Quelle: medscape.com

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