Schlaganfall die dritthäufigste Todesursache


Der Experte für Herzrhythmusstörungen erklärt, wie man durch eine herzgesunde Lebensweise und eine frühzeitige Prävention bei erkanntem Vorhofflimmern einen Schlaganfall verhindern kann. „Stellen wir uns einen Motor vor, der so groß ist wie eine Faust. Dieser Motor lässt jeden Tag 30.000 Liter Blut in unserem Organismus zirkulieren, ohne jemals eine Ruhepause zu haben. Dieser Motor ist unser Herz. Es besteht aus der linken und der rechten Herzseite. Ein Vorhof links, ein Vorhof rechts, zwei Hauptkammern. Ich bin Kardiologe und spezialisiert auf die Behandlung von Gerinnungsstörungen und Herzrhythmusstörungen. Letztere haben Auswirkungen auf den gesamten Organismus, insbesondere auf das Gehirn – beispielsweise das Vorhofflimmern. Das ist eine Herzrhythmusstörung, bei der die Vorhöfe unregelmäßig und schnell schlagen. Das Blut in den Vorhöfen kann stehen bleiben und sich zu Blutgerinnseln formen. Das bedeutet: Sobald sich das Blutgerinnsel aus dem Vorhof löst, dauert es nur wenige Sekunden, bis das Gerinnsel im

Gehirn ankommt. Dort werden die Blutbahnen immer enger, und das Gerinnsel kann die Blutbahn verstopfen wie ein Korken in der Flasche. Dann kommt es zu einer Sauerstoffunterversorgung. Der Patient erleidet einen Schlaganfall.

Wenn ein Mensch einen Schlaganfall erleidet, zählt jede Minute. Es kommt darauf an, dass die betroffenen Personen möglichst schnell medizinisch versorgt werden. Deshalb ist es wichtig, dass man die Symptome eines Schlaganfalls erkennt und sofort einen Notarzt ruft.

Folgende plötzlich auftretende Symptome können durch einen Schlaganfall hervorgerufen werden:

Sehstörung: Vermindertes Sehvermögen, eingeschränktes Gesichtsfeld, Störung des räumlichen Sehens, Sehen von Doppelbildern (Probleme beim Greifen von Gegenständen)
Sprach- und Sprachverständnisstörung: Abgehackte Sprache, Verdrehen von Silben, Verwendung von falschen Buchstaben, Kommunikation im Telegrammstil, undeutliche Sprache, Sprachverständnisstörungen
Lähmungserscheinungen: Lähmungen einer Gesichtshälfte (z.B. herunterhängender Mundwinkel), Lähmung von Arm und Hand auf einer Körperseite , Taubheitsgefühl, Störung des Berührungsempfindens (z.B. eingeschlafener Fuß oder „Pelzigkeitsgefühl“ auf einer Körperseite)
Schwindel mit Unsicherheit beim Gehen: Drehschwindel oder Schwankschwindel, Unischerheit beim Gehen, Gleichgewichts- und Koordinationsverlust
Starker Kopfschmerz: Heftige Kopfschmerzen, auch verbunden mit Übelkeit und Erbrechen

Die schnelle Diagnose mit dem FAST-Test

Mit dem FAST-Test kann man die zentralen Schlaganfallsymptome schnell überprüfen. Die vier Buchstaben stehen für „Face – Arms – Speech – Time“ (Gesicht – Arme – Sprache – Zeit).

Der FAST-Test: Bitten Sie die betroffene Person zu lächeln, beide Arme gleichzeitig hochzuheben und einen einfachen Satz nachzusprechen.

Wenn die betroffene Person dabei Probleme hat, liegt möglichweise ein Schlaganfall vor. Rufen Sie umgehend einen Notarzt.

Broschüre von https://www.pfizer.de/gesundheit/schlaganfallvorsorge.htm?utm_source=Facebook&utm_medium=Bild-Text&utm_content=Desktop&utm_campaign=Kampagne_2015

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