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Ebola noch lange in den Spermien


Durch die Überflutung von Flüchtlingen aus den arabischen Ländern, werden Krankheiten in unser Land eingeschleußt, die bei uns schon lange als ausgerottet galten. TBC, Pocken, Pest, Polio und viele andere Seuchenkrankheiten haben wieder Vorrang. Und mit Ebola aus den Afrikanischen Ländern: Ebola-RNA persistiert nach Genesung über Monate im Sperma: WHO warnt vor sexuellem Übertragungsrisiko. Ebola ist wohl auch sexuell übertragbar – und dies auch noch eine beträchtliche Zeit, nachdem die akute Infektion überstanden ist und keine Erreger im Blut mehr nachweisbar sind. 2 aktuell im New England Journal of Medicine veröffentlichte Arbeiten lassen diesen Schluss zu.

In einer der Arbeiten hat ein Autorenteam um Dr. Gibrilla F. Deen vom Connaught Hospital in Freetown, Sierra Leone,

Spermaproben von insgesamt 93 männlichen Ebola-Überlebenden zu verschiedenen Zeitpunkten nach der überstandenen Infektion gesammelt [1]. Diese wurden per RT-PCR (Reverse Transkriptase Polymerase-Kettenreaktion) auf die Ebola-spezifischen Ziel-Gensequenzen NP und VP40 analysiert. Die Ergebnisse zeigten tatsächlich eine lange Persistenz des Erregers im Sperma. Bei einigen der Männer wurde die Samenflüssigkeit auch noch 9 Monate nach der Infektion positiv auf Ebola-RNA getestet.

Die Studie fand in Zusammenarbeit der Ministerien für Gesundheit und Verteidigung des Staates Sierra Leone mit der Weltgesundheitsorganisation WHO und den Centers of Disease Control (CDC) in den USA statt. In einer zeitgleich veröffentlichten Erklärung kommentiert Bruce Aylward, der für Ebola verantwortliche Repräsentant der WHO, die Ergebnisse: „Diese Studie liefert weitere Belege, dass die Überlebenden (der Infektion) auch über die folgenden sechs bis zwölf Monate fortgesetzte beträchtliche Unterstützung benötigen, … unter anderem um sicherzustellen, dass ihre Partner nicht dem Virus ausgesetzt werden.“

Die WHO empfiehlt für Ebola-Überlebende Sperma-Tests

Die WHO verweist in diesem Zusammenhang auf ihre bereits im Mai dieses Jahres veröffentlichten Empfehlungen für männliche Ebola-Überlebende – als erste Berichte über die Persistenz des Erregers in Samenflüssigkeit aufgetaucht waren. Die Organisation empfiehlt, 3 Monate nach überstandener Infektion das Sperma auf Ebola testen zu lassen und bei positivem Befund die Tests monatlich zu wiederholen.

Erst bei 2 aufeinander folgenden negativen Proben solle der Geschlechtsverkehr wieder normal aufgenommen werden. Zuvor wird entweder zu sexueller Abstinenz oder zumindest zu „safe sex“ mit Kondomen geraten. Außerdem sollen nach jedem Kontakt mit Sperma die Hände gewaschen werden.

Laut WHO ist zwar auch bereits bei einer Frau in der Vaginalflüssigkeit Ebola Virus-RNA per RT-PCR einen Monat nach Symptombeginn nachgewiesen worden. Doch sei bislang noch niemals ein lebendes Virus aus der Vaginalflüssigkeit isoliert worden. Um das Übertragungsrisiko von Frauen auf Männer beim Geschlechtsverkehr einzuschätzen, seien die bisherigen Daten zu begrenzt.

Sexuelle Übertragung ein halbes Jahr nach überstandener Infektion

Dass aber umgekehrt von Mann zu Frau tatsächlich auch der Geschlechtsverkehr ein möglicher Übertragungsweg ist, diese Annahme stärkt die zweite aktuelle Publikation im New England Journal of Medicine. Hier haben die Autoren um Dr. Suzanne E. Mate, George Washington University School of Medicine and Health Sciences, bei einem Verdachtsfall der sexuellen Übertragung im März 2015 in Liberia das Ebola-Virusgenom aus der Samenflüssigkeit des Mannes – eines Überlebenden der Infektion – mit demjenigen aus einer Blutprobe der infizierten und eine Woche nach Symptombeginn gestorbenen Frau verglichen-

Tatsächlich erwies sich das Genom des Erregers aus dem Sperma des Mannes und dem Blut der Frau als identisch – es wies 3 typische Substitutionen auf, die bislang in keiner anderen Erregerkette nachgewiesen worden waren. Die Frau hatte nach Angaben der Autoren keinerlei anderweitige Kontakte mit Infizierten. Ihr Fall war aufgefallen, weil sie erkrankt war, nachdem zuvor in Liberia bereits seit mehr als 30 Tagen keine Ebola-Neuinfektion mehr diagnostiziert worden war.

Ihr einziges „Risiko“ bestand darin, dass sie – etwa ein halbes Jahr nachdem der Mann von der Infektion genesen war und in seinem Blut längst keine Erreger mehr nachweisbar waren – ungeschützten Geschlechtsverkehr mit ihm hatte. 2 Wochen nach dem sexuellen Verkehr und eine Woche nach Symptombeginn bei der Frau wurde die Samenflüssigkeit des Mannes positiv für das Ebola-Virus getestet. Weitere 4 Wochen später waren die Spermatests dann aber negativ. „Späte“ Infektionsfälle sind möglich

Normalerweise geht die WHO davon aus, dass ein Krankheitsausbruch zu Ende ist, wenn 42 Tage lang kein neuer Fall gemeldet wurde. Die aktuellen Publikationen stellten diese Praxis in Frage, meint Sprecher: „Die Studie von Mate und Kollegen lässt schließen, dass dieser Zeitraum verlängert werden sollte.“ Die sexuelle Übertragbarkeit sei eine mögliche Quelle für „späte Fälle“ der Ebola-Viruserkrankung. Die Gesundheitssysteme in den betroffenen Ländern müssten nun für die Verbreitung der entsprechenden Ratschläge und die Versorgung der männlichen Überlebenden mit Kondomen sorgen.

Er plädiert aber auch für Augenmaß bei diesen Maßnahmen: „Wir sollten nicht vergessen, dass diese Überlebenden bereits eine schmerzhafte Krankheit überstanden haben; viele von ihnen müssen den Tod von Angehörigen und Freunden verkraften. Wenn wir sie nun als Ausgestoßene und Gefahr behandeln, setzen wir noch eine weitere Verletzung hinzu. Wir sollten im Umgang mit ihnen so viel Mitgefühl wie möglich aufbringen. Sie als wandelnde Bedrohung zu brandmarken, führt sicher nicht zum Ziel.“

REFERENZEN:

1. Deen GF, et al: NEJM 2015 (online) 14. Oktober

2. Mate SE, et al: NEJM 2015 (online) 14. Oktober

3. Sprecher A: NEJM 2015 (online) 14. Oktober

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