strophantin

Bildung, Anpassung und Rückbildung von Gefäßen


Diese Gesetze haben auch auf diese Problemgebiete neues Licht geworfen; hier zum Strukturwandel minderdurchströmter Arterien und zur integralen Stromverteilung zwischen der ursprünglichen Hauptarterie eines Gewebsgebietes und ihrem stets präformierten Netz arterieller Ana-stomosen in und zu diesem Gebiet.

Einerseits: Wo der Kapillardurchstrom durch Azidosen häufig oder dauernd vermindert ist (wie im Gehirn bei Enzephalopathien), da erfahren die zuführenden Hauptarterien oft sekundäre Veränderungen, auch lokale Lumenreduktionen, die lange Zeit im Sammeltopf „der“ Arterio-„Sklerose“ nicht von anderen „Sklerosen“ unterschieden wurden. Auch sie haben aber nicht diejenige Kausalbedeutung, die ihnen einst zu Unrecht angelastet wurde.

Andererseits: Ob sich im Falle eines wirklich primären Arterienverschlusses (z.B. Embolie, Tierversuch, Unfallfolge) genügend schnell und kaliberstark die stets präformierten Anastomosen-Arterien zur überbrückenden Umgehung adaptiv entwickeln oder nicht, hängt vom Kapillarstromvolumen ab (Thoma). Sind die Kapillaren euthetisch genug, um solch adaptiven Netz-Umbau zu gestatten, so entwickeln sich meist „rechtzeitig“ endogene Naturbypässe zur suffizienten Volldurchblutung trotz Totalverschluß der einstigen Zufuhrarterie.

„Rechtzeitig“ heißt: Innerhalb weniger Tage, also mehrhundertfach schneller als das Heranwachsen einer Arterie-„Sklerose“, die auch deshalb in der Regel keine Regional-Anämie bewirken kann (Thoma). Ausnahmen von dieser Angiogenese-Regel machen Kapillaropathien (oft z.B. im Bein), die den Umbau erschweren oder verhindern.

( Anmerkung von Heilpraktiker Melhorn: In der Regel wird keine Bypass-Operation innerhalb weniger Tage nach Gefäßverschluss durchgeführt – was aber die ‚Notwendigkeit‘ einer solchen OP damit noch fragwürdiger macht. Insbesondere gilt dies m.E. für jene Bypass-OP’s, bei denen ein ( drohender ) Gefäßverschluss überhaupt nur deshalb eher zufällig gefunden wurde – was nicht so selten ist! – weil der Patient Beschwerden hat, die durch Entsäuerung und/oder Strophanthin rasch zu beherrschen sind, wie sich dann zeigt. Mancher Patient hat daraufhin die OP schon abgesagt.)

Auch die Angiogenese gilt — wie oben die Thrombogenese — für alle Gefäßgebiete des Menschen.
http://www.melhorn.de/Schlaganfall/#HEAD16

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