Alterskrankheiten sind keine Krankheiten des Alters


Diese chronischen Krankheiten brauchen nur Jahrzehnte ungesunden Verhaltens, bis es die Regulationssysteme des Organismus nicht mehr schaffen, den Normalbetrieb aufrecht zu erhalten. Dann erst treten diese Krankheiten in Erscheinung. In gesünderen Zeiten war das erst in höherem Alter der Fall, daher die Bezeichnung. Heute werden immer Jüngere von diesen Krankheiten erfasst.

Ungesundes Verhalten wirkt generationsübergreifend. Das bedeutet, wenn Eltern sich ungesund verhalten, bekommen die

Kinder nur ein reduziertes ‚Gesundheitskapital‘ mit und erkranken früher an sogenannten Alterskrankheiten. Wenn auch die Kinder die ungesunde Lebensweise fortsetzen, ist dieses Kapital in den Enkeln nicht mehr vorhanden. Diese sind dann von frühester Jugend an chronisch krank und oft unfruchtbar, sodass solche ungesund lebenden Familien schließlich aussterben.

Das hat auch die Medizin in Erklärungsnot gebracht. Weil z.B. heute schon Jugendliche an Altersdiabetes erkranken, während Erwachsene z.B. nach einer fiebersenkenden oder entzündungshemmenden Medikation plötzlich einen Jugenddiabetes abbekommen können, hat man nicht etwa das ‚Warum?‘ erforscht, sondern das Erklärungsproblem kurzerhand durch Umbenennung gelöst: Der frühere Jugenddiabetes heißt jetzt ‚Diabetes Typ I‘, und der frühere Altersdiabetes heißt jetzt ‚Diabetes Typ II‘. Was für ein ‚medizinischer Fortschritt‘!

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