Krankheitszeichen erkennen


Früher schauten die Ärzte ihre Patienten genau an. Zunge, Haut, Haltung und viele weitere Merkmale gehörten zum 1. Eindruck, bevor nur auch ein Wort gewechselt wurde. Manche von den seltenen Exemplaren gibt es noch, doch leider nicht mehr viele. Heute ist es normal, dass nur auf den Computer gestarrt wird und der Patient kaum mehr wahrgenommen wird. Es ist ein großer Vorteil, dass die äußeren Zeichen von Antlitz und Körper die Disposition der gesundheitlichen Störung anzeigen. Dadurch ist ein funktionelles Leiden in seiner Frühphase wesentlich leichter zu heilen, wenn, ja wenn man diese Zeichen lesen kann und sie zu deuten versteht.
Es ist wichtig, dass die Heilkundigen diesen „diagnostischen Blick“ trainieren.

Aber auch interessierte Laien sind durchaus in der Lage zu erkennen, wo mögliche Schwachpunkte im Organismus zu finden sind.

Im Rahmen des heutigen Gesundheitswesens ist die Suche nach den äußeren Anzeichen weitgehend verloren gegangen. In den Arztpraxen früherer Generationen wurde generell der Puls gefühlt, die Zunge betrachtet und Hautveränderungen begutachtet.

In der jetzigen 5-Minuten-Abfertigung scheint dafür keine Zeit mehr zu sein.
Dabei könnte so manche Fehldiagnose sich erübrigen, könnte der Weg zu dem Leiden weiterverfolgt werden, der durch die deutlichen Zeichen auf sich aufmerksam macht.
Eine wichtige Betrachtung der Krankheitsentstehung ist, dass jedes Organ zwar körperliche Funktionen erfüllt, aber auch bestimmten Emotionen zugeordnet ist.

So ist erklärlich, dass es einer gesunden Seele bedarf, um strahlende Gesundheit zu erreichen. Als Beispiel mag das Herz dienen.
Das Herz ist das Zentrum der materiellen Körperenergie und es ist die erste Anlaufstelle aller Emotionen.
Negative Gefühle schwächen das Herz: Angst, Kummer, Verzweiflung, Einsamkeit, Wut, Hass, Neid.
Positive Gefühle stärken das Herz: Liebe, Freude, Geborgenheit, Glaube, Vertrauen
Alles geht uns sozusagen „zu Herzen“.
So verwundert es nicht, dass dieser starke Muskel durch das Trommelfeuer schwächender Empfindungen „Materialermüdung“ aufweist und schwächer wird. Auch Trägheit und mangelnde Bewegung fehlt dem Herzen als Trainingsprogramm und baut die Herzenergie ab. Eine solche Schwächung zeigt sich durch eine Reihe von Zeichen, die auf dem Gesicht ablesbar sind:

Ohren

Fältchen am Ohrläppchen – Herz-Magenschwäche
Kleine Ohren – zu früher Verbrauch von Körperenergie, führt zu Schwächung von Herz,

Nieren
Blaurote Ohren – schwache Herzenergie
Große Ohren – starke Lebenskraft
Abstehende Ohren – geistig, körperlich beweglich
Stark abstehende Ohren – verstärkte Reizbarkeit
Anliegende Ohren – Harmonieliebe
Dunkelrotes Ohr – Nieren-Herz-Lungenschwäche
Senkrechte Falte neben den Ohren – mangelnde Energie an Niere und Milz
Blasse Ohren – Blutzirkulation in Nieren schwach
Ohrläppchen dunkelrot – Blutstau in Nieren

Augen

Schlaffe Oberlidschwellung mit faltiger Unterlidschwellung – Schwäche des Urogenitaltraktes mit Niere, Blase, Gebärmutter, Prostata, Eierstöcke, Herz
Braune oder gelbe Augenhöfe – psychisch, nervliche Störung, Herzschwäche
Hellblau-lila Unterlidhöhle – Reizung, Entzündung von Niere, Blase, Geschlechtsorgan
Unterlidschwellung – Niere, Blase, Geschlechtsorgan
Blaue Unterlidödeme bei altem Mann – Vergrößerung der Prostata
Hervortretende Augen – Überfunktion der Schilddrüse
Enger Augenabstand – übersensibel
Weiter Augenabstand – Schwäche der Gefäße, Gelenke, Wirbelsäule

Nase

Große plastische Nasenflügel – gute Lungenkraft
Abgeflachte Nasenflügel – schwache Lungenkraft
Rotblaue Gefäße von Nasenspitze bis Wurzel – fehlende Lungenenergie
Rosafärbung neben der Nase – gestörter Zuckerstoffwechsel, Gefäßschwäche
Braune Flecke auf Nasenrücken sowie auf Stirn, Wangen – Östrogenabhängige Brustkrebsneigung, Gebärmutterprobleme
Kleine Nase – Geruchssinn geschwächt
Große, schöne Nase – Willenskraft, Klugheit
Nase verformt – schwankender Wille
Knollige Nase – geschwächte Lungenkraft, mit schlaffen Oberlid- und Unterlidödemen, Herz, Urogenitaltrakt

Haare

Feines Haar – sensibles Nervensystem
Geheimratsecken oder hohe Stirn bei Frauen – die Psyche ist empfindsam, mitfühlend, klug, oft Hormonstörungen
Kreisrunder Haarausfall – Herzschwäche, Giftbelastung, Lymphknoten, Nerven, Zahnherde (Stirnhöhlen, Mandeln)

Haut

Steile Wangenfalten – Schwäche des Herzens, Dünndarm, Zwölffingerdarm
Mittelbraune Pigmentflecken – Schwangerschaft oder hormonelle Störungen, Unterleibserkrankungen
Kleine braune Pigmente auf Hand oder Stirn – Hinweis auf Herz, Leber, Bauchspeicheldrüse, Darm
Abfärbung von Edelmetallschmuck – Übersäuerung und psychische Unausgeglichenheit
Rötliche Flecken auf Hals und Decolleté – bei Erregung und Anspannung, Mangel von Vitaminen, Mineralstoffen, Hormonmangel
Gesichtsröte – Nerven, Psyche
Bläuliche Verfärbung der Wangen – Schwäche des linken Herzens
Große blaue Äderchen auf den Wangen – Herz-Lungen-bedingter Blutstau
Rosafärbung der Wangen – oft diabetische Stoffwechsellage, Harnschwäche
Rotbläuliche Wangengefäße – nachlassende Herzkraft
Blässe – schwaches Herz

Adern

Hervortretende Halsgefäße – mangelnde Herzaktivität
Pralle Handrückengefäße – nachlassende Herzkraft
Es ist interessant und aufschlussreich, die eigenen Zeichen seines Körpers aufzuspüren und den entdeckten Schwachpunkten größere Aufmerksamkeit zu widmen. Denn auch für die Gesundheitsvorsorge gilt:

„Gefahr erkannt, Gefahr gebannt!“

Der Heilpraktiker und BIO-Autor Hans Dieter Bach hat über dieses Thema ein wichtiges Buch geschrieben. Es ist reich bebildert und hilft sehr dabei, eigene Gesundheitsprobleme zu erkennen. Darüber hinaus erzählt er anschaulich und spannend von langjährigen Erfahrungen mit seinen Patienten. Dabei werden wertvolle Gesundheitshinweise gegeben, so dass Betroffene sogleich eine Entscheidung treffen können, ob sie therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen wollen oder es bei vorbeugenden und stärkenden Maßnahmen belassen.
Hilfreich sind die Schilderungen über den Zusammenhang von Körper und Seele bei der Krankheitsentstehung, aber auch ihr Zusammenspiel, um Gesundung zu erreichen.
Wir empfehlen mit dem Buch von Hans Dieter Bach ein gutes und wertvolles Werk, das in keinem Haushalt fehlen sollte.

Buchtipp:

„Erkenne die Zeichen deines Körpers“, Autor Hans Dieter Bach,

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