Warnhinweise zu Diclofenac


Im Juni 2013 hat die EU Warnhinweise zu Diclofenac herausgegeben.
Ausschlaggebend dafür waren die Ergebnisse einer großen Studie zu
den Gefahren der Einnahme von NSAR. Die Studie wertete Daten von 124.000
Patienten aus. Bei 1.000 Patienten, die ein Jahr mit einem Coxib oder
Diclofenac behandelt wurden, traten in absoluten Zahlen elf vaskuläre
Zwischenfälle gegenüber acht ohne diese Medikamente auf. Aufgrund
dieser Studienergebnisse hat die EMA im Juni 2013 neue Warnhinweise
herausgegeben, in denen sie ausdrücklich darauf verweist, Diclofenac
gemäß Produktinformation anzuwenden, also so kurz und so niedrig dosiert
wie möglich.
Durch verschiedene Studien (4, 7, 9) ist schon länger bekannt, dass die Vitamine B1 (Thiamin), B6 (Pyridoxin) und B12 (Cobalamin) unabhängig von einem Mangel die Wirksamkeit peripherer Analgetika wie Diclofenac steigern können. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Diclofenac werden sehr häufig zur medikamentösen Behandlung von Arthoseschmerzen eingesetzt. Mexikanische Wissenschaftler haben aktuell das synergistische analgetische Potential von Diclofenac und der B1-B6-B12-Kombination bei dieser Indikation untersucht (5).

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