Bei Husten sollte man den Auswurf ansehen


Hört sich eklig an, aber es ist wichtig, dass man sich den Schleim, der abgeustet wird, genau ansieht. Überall hustet es überall verteilen sich die Viren. Achtet doch bitte drauf, dass ihr nicht eure Viren durch die Luft schleudert, sondern in den Ellbeugen hustet. Auch die Hand vor den Mund ist nicht gerade zu Empfehlen, weil man mit den Händen alles anfasst. Ganz schlimm noch, wenn man anderen die Hand gibt. Was aber den abgehusteten Schleim anbelangt, so achte man auf Farbe und Art des Schleimes. Der abgehustete Schleim (medizinisch: Sputum) gibt dem Arzt erste Anhaltspunkte für eine Diagnosestellung. Es ist hilfreich, wenn man vor dem Gang zum Arzt gleich entsprechend berichten kann. Farbe des Sputums und deren Diagnose:


Ist der Auswurf gelb-grün, könnte es sich um eine eitrige, durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit handeln. Ist der
Schleim eher weiß,
liegt meist eine Infektion durch Viren vor. Ist der Auswurf beim Husten
weiß/schaumig, liegt ein Hinweis auf eine Lungenstauung oder Ödem vor. Bei einer
gräulichen Farbe liegt ein bakterieller Infekt in Abheilung vor, der meist auf einer durchlebte Lungenentzündung hinweist. Ist das
Sputum bräunlich, weist dies auf in vielen Fällen auf altes Blut hin.

Hält der Husten über einen längeren Zeitraum an und ist sehr stark ausgeprägt, kann die Schleimhaut der Bronchien geschädigt werden. In solchen Fällen kommt es manchmal vor, dass im abgehusteten Sekret auch Blutfäden enthalten sind. Eine ärztliche Abklärung ist in allen Fällen erforderlich.

Trinken ist bei Husten sehr wichtig. Wenn zu wenig getrunken wird, kann sich der
Schleim schlecht lösen. Am besten ist hier warmes Wasser oder Tee. Nicht alle
Hausmittel sind für Kinder und Säuglinge geeignet. Vor allem Vorsicht bei Honig.
Dieser sollte vor dem ersten Lebensjahr auf keinen Fall den Kleinen gegeben
werden. Bei Kindern und Säuglingen ist zudem nicht jedes ätherische Öl geeignet.
Dies muss vorher abgeklärt werden. Gehen Sie deshalb zum Arzt oder Heilpraktiker.
Auch die Apootheker haben ein umfangreiches Wissen und es lohnt sich dort zu Fragen.

Bei Husten hilft das Bestreichen der Fußsohlen mit Knoblauch. Das klingt zwar
abenteuerlich, jedoch wurde dies schon von vielen Naturheilkundigen erfolgreich
erprobt. Die Reflexzonen für die Atmung befinden sich an den Fußsohlen direkt
unter den Zehen, in einem ein Bereich von ungefähr vier Zentimetern, über die
ganze Fußbreite hinweg. Mit einer aufgeschnittenen Knoblauchzehe wird diese Zone
eingerieben, Socken darüber und ab ins Bett. Das Ganze duftet nicht gerade
angenehm, kann aber ziemlich hilfreich sein. Weitere Hausmittel.

 
Die spagyrische Hausapotheke nach Paracelsus, für jeden verständlich dargestellt. Ausführliche Infos zu den wichtigsten spagyrischen Pflanzen-, Edelstein- und Metallaufbereitungen. Diese traditionellen Heilmittel wirken bei vielen Krankheiten und Beschwerden ganzheitlich heilend, sind äußerst wirksam und einfach anzuwenden. Mit zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten aus der Heilpraktikerpraxis. Extra: Spagyrisches Entgiften im Frühjahr und Herbst.
Paperback, 176 Seiten, durchgehend farbig illustriert

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