Das Ende vom Märchen der unheilbaren Erkrankung

Es gibt Augenblicke, da kommst Du nur mit radikalem Umdenken weiter. Sonst würden wir vermutlich heute noch in dem Glauben leben, die Erde sei eine Scheibe. In gewissem Sinne geht es uns heute noch so mit Krankheiten. Angewandte Simplonik fordert die grundlegende Wandlung des bisherigen Krankheitsverständnisses heraus. Obgleich wir das Prinzip der Signalfunktion bereits besprochen haben, gilt bei den nachfolgenden Betrachtungen wieder das oberste Gebot: Nichts glauben, alles prüfen. In diesem Falle kann das wirklich lebensrettend sein, wenn es um schwerwiegende Erkrankungen geht.

Spezialistenwissen ist wie immer nicht erforderlich, jedoch aufs Neue der gesunde Menschenverstand und Beobachtungsgabe. Am Ende dieses Kapitels befindet sich eine Graphik, mit deren Hilfe Du ausnahmslos den Verlauf aller bekannten und unbekannten Erkrankungen verstehen kannst. Die grundsätzliche Heilbarkeit ist eine logische Folge der dargestellten Zusammenhänge, die man mit wachem Auge im eigenen Umfeld selber beobachten kann.

Nutze die Auseinandersetzung mit der Graphik zugleich, um spielerisch den Weg des leichten Lernens und Verstehens zu üben. Zur Erinnerung: Zwei Aspekte sind hierbei beachtenswert, 1. Entspannung und 2. lückenloses Verstehen.

Schritt 1

Bitte schlage die Graphik auf und betrachte sie OHNE den Anspruch, sie sogleich verstehen zu wollen. Lies die Begriffe, verfolge den Verlauf der Kurven und einzelnen Abschnitte. Diese Graphik enthält wohlgemerkt ausnahmslos alle wesentlichen Informationen zu diesem Thema.

Schritt 2

Lies das Stichwortverzeichnis (das Glossar) mit den in der Graphik enthaltenen Begriffen. Kläre bei Worten, die Dir grundsätzlich bekannt sind, ob Du sie so verstehst, wie sie gemeint sind. Schließlich gibt es viele Worte, die über mehrere Bedeutungen verfügen. Dann befasse Dich natürlich mit den Begriffen, die Dir bis dahin vielleicht unbekannt waren.

Schritt 3

Nun betrachte erneut die Graphik, achte auf Entspannung und prüfe, ob sich das Verstehen und sei es nur geringfügig vertieft hat. Anspannung kommt übrigens nur auf, wenn Du Dich an einem Teilaspekt der Graphik „festbeisst” und ihn unbedingt schon jetzt sofort verstehen willst, obwohl er noch nicht „dran” ist.

Fahre jetzt bitte fort mit dem Lesen der nachfolgenden Erläuterungen.

Die erste Phase der Graphik veranschaulicht Balance und Gesundheit im Gleichgewicht von Anspannung und Entspannung, Erholung und Aktivität, Wachen und Schlafen usw. Dieses Gleichgewicht folgt einer mehr oder wenig gleichmäßig schwingenden Kurve rund um die imaginäre Mittellinie, die „goldene Mitte”. Solange wir uns sicher fühlen, unser Überleben für gesichert halten, wird nichts dieses Gleichgewicht erschüttern. Im Mengenverhältnis bedeutet dieses Schwingen 80% Ruhe und Erholung gegenüber 20% Aktivität. Wer hat das heute noch?

Sobald wir ein Ereignis als bedrohlich für unser Leben einschätzen (was es objektiv gesehen gar nicht sein muss), wird der Schwingungsverlauf unruhig, fällt aus der Balance und wird disharmonisch. Und sei es nur der Chef, der einem unerwartet unangemessen viel Arbeit auf den Schreibtisch legt. Wer traut sich schon etwas dagegen zu sagen, wenn die Gefahr droht, seinen Arbeitsplatz zu verlieren? Also schluckst Du den Ärger hinunter (Magengeschwür?), geht das nicht, bleibt Dir der Brocken vielleicht im Halse stecken und Du hast einen Kloß im Hals (Schilddrüsenvergrößerung?). In milden Fällen kommst Du vielleicht einfach mit einer „vollen Nase” (Erkältung?) glimpflich davon.

Es geht mit anderen Worten eine Signallampe an, weil wir uns belastet und bedroht fühlen. Die Welt ist plötzlich in diesem Lebensbereich nicht mehr in Ordnung. Schalten wir nun durch Ablenkung, Ortswechsel und/oder Medikamente die Signalfunktion aus, bleibt dennoch die Anspannung erhalten, denn die Bedrohung bzw. Einschränkung an sich hat sich nicht verändert. Dadurch verläuft die Kurve mit ihren Schwingungen nun etwas weiter oberhalb der „goldenen Mitte”. Du kannst es daran bemerken, dass Zeiten der Entspannung nicht mehr so erholsam sind. Die Voraussetzungen für einen späteren Burn Out (Erschöpfung, Energieleere) oder Nervenzusammenbruch sind gelegt.

Auf diese Art und Weise kann sich durch wachsende Bedrohung (wiederum gilt, es muss keine wirklich Bedrohung sein; es zählt allein, dass ich annehme, es sei eine) die Kurve soweit nach oben verlagern, bis der untere Teil der Schwingung die Ebene der „goldenen Mitte” gar nicht mehr erreicht. Der ganzheitlich orientierte Energietherapeut bezeichnet diesen Zustand als Regulationsstarre. Der Körper spricht auf Angebote zur Entspannung und viele Medikamente nicht mehr an.

Doch Achtung: In dieser Phase, in der durch die andauernde Präsenz bedrohlich empfundener Situationen der Sympathikus aktiviert ist, fühlen wir uns meist „superfit”. Der Sympathikus ist schließlich der Teil des Nervensystems, der in bedrohlich empfundenen Situationen durch Ausschüttung u.a. von Adrenalin die Leistungsfähigkeit für Flucht oder Kampf gewährleistet. Die Verlagerung der Kurve vom Pendeln um die ideale Mittellinie bis hin zur sympathikotonen Regulationsstarre zieht sich meist über Jahre hin. Durch dramatische Ereignisse angeheizt, kann dieser Prozess allerdings erheblich schneller ablaufen.

Jetzt bitte erneut den bis hierhin besprochenen Teil der Graphik betrachten. Alles klar? Falls nein, dann den obigen Abschnitt erneut lesen oder hier Pause machen und eine Nacht darüber schlafen.

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