Das Riesen-Geschäft mit dem Krebs


Wir wissen es schon lange, doch die Menschen die Krank sind halten sich an jedem Strohhalm, obwohl sie wissen, dass es sie nicht halten kann. Das Riesen-Geschäft mit dem Krebs beschert einem Netzwerk aus Pharmaindustrie, Ärzten und Apotheken Millionengewinne. In vielen Städten wird nun ermittelt, doch was nützt es den Chemotherapie geplagten und denen die daran gestorben sind?


mmnews schreibt weiter: Nur etwa 400 Apotheken in Deutschland verfügen über die Erlaubnis, Chemotherapien für Ärzte zuzubereiten. Sie können nach Recherchen des Nachrichten-Magazin DER SPIEGEL dabei exorbitante Margen für sich beanspruchen, zum Beispiel 630 Euro für eine einzige Infusionsflasche des Wirkstoffs Paclitaxel. Die Staatsanwaltschaft Dresden will demnächst Anklage gegen Verantwortliche der Pharmafirma Oncosachs erheben. Die in Leipzig ansässige Pharmafirma soll Krebsärzten mehrere hundert Euro pro Patient gezahlt haben, wenn sie Oncosachs-Präparate bevorzugen. Das berichtet der SPIEGEL in seiner neuen Ausgabe. Nach Angaben von Wolfgang Klein, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Dresden, ermittelt die Behörde wegen des Verdachts auf Bestechlichkeit auch gegen 47 Krebsärzte aus mehreren Bundesländern. Die Mediziner sollen bis 2008 vor allem „Mietzuschüsse“ von Oncosachs kassiert haben, seither soll das Geld über Scheinstudien geflossen sein. Ein Arzt soll dabei beispielsweise von 2005 bis 2011 mehr als eine halbe Million Euro kassiert haben.

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