EHEC ein gefährliches Bakterium, wie schütze ich mich


Bakterien kann man normaler Weise mit Antibiotika bekämpfen, diese Bakterien nicht. Es gibt derzeit kein Mittel dagegen. Die Ämter und Institute forschen wie wild, woher denn dieses Bakterium, das sich im Darm toxisch verhält, denn kommt. Es breitet sich sehr schnell aus. Die Bakterien sind resistent gegen alle Medikamente. Der neue Bakterienstamm hat eine Giftform angenommen. Die Folgen einer Infektion mit dem enterohämorrhagischen Escherichia coli-Bakterium sind Erbrechen, Magenkrämpfe und Durchfall. Derzeit tritt hierzulande gehäuft der besonders schwere Verlauf der Infektion auf: das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS). Es führt zu Blutarmut und Nierenversagen und kann tödlich enden. Bisher war dieser gravierende Verlauf für eine Infektion bei Säuglingen und Kleinkindern typisch, doch bei den derzeit akuten Fällen erkranken vor allem erwachsene Frauen. „Die hohe Zahl schwerer Verläufe und das eher untypisch Erkrankungsalter erhöhen die Brisanz der aktuellen Situationen und machen die Suche nach der Quelle des Erregers besonders dringlich“, erklärt Professor Ulrich R. Fölsch, Generalsekretär der DGIM aus Kiel. Was kann man also tun?


Hände waschen, nichts rohes essen. Alles kochen, denn bei 80 Grad spaltet sich das Eiweiß. Bezüglich der Quelle der Ansteckung ist bislang nichts erwiesen. Die Hinweise, dass sich die Patienten über Obst und Gemüse infiziert haben, sind nicht bestätigt. Da sich derzeit vorrangig Frauen anstecken, die häufig für die Reinigung der Lebensmittel zuständig sind, könne dies laut Fölsch aber angenommen werden. Das Infektionsrisiko können Verbraucher in diesem Fall verringern, indem sie Lebensmittel erhitzen. Diese müssen im Inneren zehn Minuten lang eine Temperatur von mindestens 70 Grad erreichen. Zudem sollten leicht verderbliche Lebensmittel im Kühlschrank lagern.„Bemerken Menschen Blut im Stuhl oder blutigen Durchfall, sollten sie dies unbedingt und ohne zu zögern ärztlich abklären lassen“, empfiehlt Fölsch. Falls sich beim Hausarzt ein Verdacht abzeichnet, werde dieser umgehend weitere nötige Schritte einleiten, an spezielle Zentren überweisen und das Gesundheitsamt kontaktieren.

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4 Kommentare zu “EHEC ein gefährliches Bakterium, wie schütze ich mich”

    1. Die meisten EHEC-Infektionen verlaufen zum Glück leicht, die Symptome klingen nach ca. 1 Woche wieder ab.

      Schwere bis lebensbedrohliche Krankheitsgeschehen kennt man vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern, alten und immungeschwächten Menschen. Von der jetzigen EHEC-Welle sind auch häufig erwachsene Frauen betroffen. Nach der Inkubationszeit setzen wässrige, zunehmend blutige Durchfälle ein. Fieber ist selten, dagegen kommt es häufig zu Übelkeit, Erbrechen und Abdominalschmerzen. Im weiteren Verlauf kann aus einer Gastroenteritis eine hämorrhagische Colitis entstehen. Das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) mit hämolytischer Anämie, Nierenversagen und Thrombozytopenie kann dann die lebensbedrohliche postinfektiöse Folge sein. Dabei kommt es oft zum akuten Nierenversagen mit Dialysepflicht, irreversible Nierenschäden sind allerdings seltener. Die Erreger werden meist über 5–20 Tage ausgeschieden, vereinzelt, dann vor allem durch Kinder, auch noch nach einigen Monaten.

  1. Beim Nachdenken anhand des beschriebenen Erkrankungsbildes über wirksamere Alternativen fiel mir sogleich das von Dr. Hans Heinrich Reckeweg entwickelte homöopathische Kombinationspräparat „Veratrum Homaccord“ ein. Was auch die meisten Ärzte nicht wissen: Die Homöopathie ist eine von Dr. Samuel Hahnemann bei exakten wissenschaftlich-pharmakologischen Experimenten entdeckte Gesetzmäßigkeit, dass Substanzen, die unverdünnt bestimmte Krankheitsbilder erzeugen, in hoher potenzierter Verdünnung (Urtinktur = Ø, Dilution 1:10 = D 1, Dilution 1:100 = D 2, Dilution 1:1000 = D 3 usw) diesen ähnliche Krankheitsbilder heilen. „Similia similibus curentur“ (Ähnliches wird mit Ähnlichem geheilt, weil das Verfahren die Bildung zusätzlicher Antikörper provoziert).

    Dr. Hans Heinrich Reckeweg (ich kannte ihn persönlich und lernte Vieles von ihm), der einer der besten Kenner der homöopathischen Arzneimittel war, ging noch einen Schritt weiter und mischte homöopathische Arzneimittel nach gemeinsamen ähnlichen oder sich ergänzenden Symptomen zu Kombinationspräparaten, welche die verschiedenen Mittel jeweils auch in mehreren Potenzen („potenzierten Verdünnungen“) enthalten. Die „reinen Homöopathen“ griffen ihn deshalb an, aber er sagte: „So wie ein auf Primeln allergischer Mensch auch dann auf Primeln reagiert, wenn diese in einem bunten Blumenstrauß enthalten sind, wirkt in einem Kombinationspräparat vor allem jenes Mittel, welches am genauesten auf das Krankheitsbild zutrifft. Außerdem sind heutige Krankheitsbilder meist die Folge mehrere unterschiedlicher Giftwirkungen.“ Der außergewöhnliche Therapieerfolg der von ihm entwickelten Homöopathika gab ihm Recht.

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