Arthritis, Gicht oder Rheuma


Man muss zuerst das komplette Knochengerüst betrachten, Schiefstellungen der Wirbel haben verheerende Folgen. Oft genügt schon ein Besuch beim Dorn-Therapeuten. Eine Patientin kam mit Knieschmerzen in die Praxis, was meist darauf hinweist, dass die Hüftkugel nicht gut in der Hüftpfanne saß. Mit ein paar Übungen war die Patientin sofort Schmerzfrei! Knochen- und Gelenk-Entzündungen werden meistens durch Arthritis, Gicht oder Rheuma hervorgerufen und sind sehr schmerzhaft. Auch Gelenkbeschwerden wie Arthrose und chronische Rückenschmerzen sind für die Betroffenen oft sehr qualvoll. Trotz der unterschiedlichen Ursachen haben Rheuma und Arthrose häufig ein Symptom gemeinsam: schmerzende Gelenke! Natürliche Mittel aus der Apotheke von Mutter Natur können hier helfen. Hier meine Empfehlungen, falls Sie unter rheumatischen Beschwerden leiden:

Zum Fasten und Entschlacken:

Entwässernde Tees mit Schachtelhalm, Birkenblättern, Quecke, Goldrute, Löwenzahn, Brennnesselblättern und Holunderblüten natriumarmes Mineralwasser, Brottrunk (unterstützt die Entgiftung), Brottrunkschorlen
kaliumreiche Frucht- und Gemüsesäfte, wie z.B. Orangensaft, Möhrensaft, Rote Bete-Saft, Tomatensaft
kaliumreiches Gemüse, wie z.B. Spinat, Mangold, Rote Bete, Kohlrabi, Fenchel, Feldsalat, diverse Kohlsorten, Kartoffeln

Omega-3-reiche Nahrungsmittel:

2 Portionen Fisch pro Woche (vor allem Hering, Makrele, Lachs, Sardine, Karpfen), eventuell: Omega-3-Fischölkapseln Omega-3-Fettsäuren-reiche Pflanzenöle: Raps-Kernöl, Leinöl, Leindotteröl
Tierisches Fett vermeiden:

maximal 2 Portionen Fleisch pro Woche
fette Wurstwaren, wie z.B. Leberwurst ganz vermeiden
anstelle von Butter pflanzliche Öle
fettreduzierte Milch- und Milchprodukte
Zur Stärkung der Abwehrkräfte:

probiotische Lebensmittel zur Stärkung von Darmflora und Immunsystem (Brottrunk, frische Sauermilchprodukte)
viel vitalstoffreiches Obst und Gemüse, z.B. Tomaten, Paprika, Grünkohl, Spinat, Mangold, Honigmelone und Papaya (Obst und Gemüse ist gleichzeitig reich an sekundären Pflanzenstoffen)
Vitamin-E-reiche Pflanzenöle (wie z.B. Weizenkeimöl)
Außerdem:

Alkohol, Zigaretten, Kaffee und Schwarzen Tee einschränken, am besten ganz darauf verzichten
um Knochenschäden vorbeugen: regelmäßige Bewegung und täglich einige Minuten an der Sonne

3 thoughts on “Arthritis, Gicht oder Rheuma”

  1. Nachdem ich, mit aggressiver rheumatoider Arthritis diagnostiziert, mich auch nach Naturheilverfahren umgesehen, und so auch den einen oder anderen Tee ausprobiert hatte, erschien mir, eine zunehmende Versteifung und Behinderung vor Augen, eine bloße Symptomlinderung nicht mehr zufriedenstellend. Es musste doch einen Weg geben, eine Krankheit, von der mir der Rheumatologe sagte, dass der Körper sie sich selbst zufügte, auch auf dem selben Wege wieder loszuwerden. Allzuviel mehr bedurfte es nicht, und ich gelangte auf diesem Wege vom Weg der sich stetig verschlimmernden Erkrankung auf den Weg der täglich stärkeren Linderung meiner Symptome. Das wäre jetzt eine lange Geschichte, aber seit über zehn Jahren gelte ich als geheilt.

  2. Meine Erfahrung ist, dass Gicht-Patienten oft nicht ausreichend über Ihre Krankheit informiert sind. Dem Arzt fehlt in der Regel die Zeit dafür. Wenn man die Gicht unter Kontrolle bekommen will ist es erforderlich sich selbst mit dem Thema zu beschäftigen. Vieles geht dann nur mit Medikamenten, aber es gibt auch einige Möglichkeiten nur über die Ernährung die Gicht zu beeinflussen (positiv wie negativ).

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