Zum langen Leben mit der Makrobiotik


Längst weiß man aus der Natur und Bestätigung der Wissenschaft, dass ein Mensch mehr als 150 Jahre alt werden kann. aus dem Buch Hufelands “Die Kunst das menschliche Leben zu verlängern”. Auf der Abbildung sind die Schicksalsgöttinnen Klotho, die den Lebensfaden spinnt, die Schicksalsgöttin Lachesis, die ihn führt und die Schicksalsgöttin Atropos dargestellt, die ihn abschneidet.

“Das menschliche Leben ist, physikalisch betrachtet, eine eigentümliche, bio-chemische Operation, […] die durch das Erkennen ihres Wesens und ihrer Bedürfnisse beschleunigt oder retardiert werden kann”, beginnt Willibald Hufeland sein Epochen bestimmendes Werk über die Verlängerung des menschlichen Lebens.

Zu allen Zeiten war es ein Traum der Menschheit gewesen, das eigene Leben zu verlängern. Hufeland, ein bedeutender deutscher Arzt, der zur Zeit der Romantik lebte, setzte sich mit diesem Thema in seinem auf statistischen Untersuchungen basierendem Werk: „Makrobiotik: Die Kunst, das menschliche Leben zu verlängern“ auseinander. Es gilt als eins der frühesten Werke seiner Art. Die 1796 veröffentlichte Arbeit analysiert umfassend das vorhandene medizinische Wissen. Dabei bezieht er sich auf einen Zeitraum, der von der Antike, der Zeit der Ägypter, bis ins 15. Jahrhundert, in die Zeit des Paracelsus, reicht. Erstaunlich ist die Aktualität seines Werkes, seine Relevanz und die Korrektheit seiner Erkenntnisse – auch nach heutigen wissenschaftlichen Maßstäben.

Das in zwei Teilen vorliegende Werk behandelt auf eine nüchtern-humorvolle Art das zu seiner Zeit bekannte medizinische Wissen. Neben allgemein-theoretischen Überlegungen im ersten Teil beschäftigt er sich im zweiten Teil seines Buches mit den Faktoren, die zu einer Verkürzung bzw. zu einer Verlängerung des Lebens führen, die in der Fortsetzung des Artikels erläutert werden.

Medizinische Erkenntnisse der Antike und des Mittelalters

Im Gegensatz zu den meisten seiner Kollegen vermochte Hufeland bestimmte Heilmethoden, die uns heute als wenig gesundheitsförderlich erscheinen, auf humorvolle Weise zu kritisieren und als eindeutig falsch darzustellen.

So ging Hufeland beispielsweise auf Gesundheitspraktiken der Ägypter ein, die das Leben hauptsächlich durch viel Schwitzen und künstliches Erbrechen gesund erhalten wollten. Er bezeichnete sie als das Verfallen in “abenteuerliche Ideen“, als künstliche und unnatürliche Mittel zur Gesunderhaltung des Körpers. Seiner Ansicht nach basiert die Vorstellung auf dem ungesunden Klima Ägyptens, das durch Hitze und Überschwemmungen gekennzeichnet ist. In diesem Punkt stimmen seine Überlegungen mit den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen überein. Bis heute hat noch keine wissenschaftliche Untersuchung nachweisen können, dass regelmäßiges Erbrechen und Schwitzen tatsächlich zu einem längeren Leben verhilft.

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