Beim Fasten achte man auf die Mundhygiene


Immer mehr Menschen nutzen die Fastenzeit, um lästige und gesundheitsschädliche Angewohnheiten wie Rauchen, Alkoholgenuss oder zu süße und zu fette Nahrung in den Griff zu bekommen.
Dabei ist die Mundhygiene sehr wichtig, denn der Körper transportiert Gifte über den Mund aus. Besonders morgens spürt man den übel riechenden Geschmack im Mund. Es ist ratsam, eine Ölziehkur zu machen. Dazu eignet sich kalt gepresstes Sonnenblumenöl. Oder das bekannte fertige Ölziehkur von Tepperwein.

Beim Fasten verzichten viele eine gewisse Zeit ganz auf feste
Nahrung und sorgen nur für die nötige Flüssigkeitszufuhr.
Wer aber für eine bestimmte Zeit den Zähnen
nichts zum Kauen anbietet, sollte seine Mundhygiene
sorgfältiger als sonst beachten. Einmal tut man
sich damit selbst einen Gefallen, weil man während
des Fastens oft einen unangenehmen Geschmack im
Mund hat. Das liegt vor allem an der verringerten Speichelbildung
beziehungsweise an einer veränderten
Zusammensetzung des Speichels. Er sorgt in normalen
Zeiten für eine reinigende und remineralisierende
Wirkung und dadurch für einen natürlichen Schutz der
Zähne. Zudem lösen sich im Speichel unangenehme
Gase und seine antibiotischen Bestandteile verringern
die Bakteriendichte im Mund. Aber auch die veränderte
Stoffwechsellage führt während des Fastens zu
unangenehmen Gerüchen, die man sich und seiner
Umwelt ersparen sollte, so gut es geht. Alte Hausmittel
wie Spülen mit Zitrone oder Salzwasser, Kauen von
Ingwer und Petersilie reichen meist nicht aus, um sich
wohl und frisch zu fühlen. Ursache für einen unangenehmen
Atem ist auch die Tatsache, dass währen
des Fastens die Zunge wegen der fehlenden mechanischen
Reinigung durch die Nahrung stark belegt
sein kann. Rund zwei Drittel der Mikroorganismen des
Mundes siedeln auf der Oberfläche der Zunge an.
Eine Therapie des schlechten Atems besteht daher
in der Regel in einer Intensivierung der häuslichen
Mundhygiene, wobei besonderes auf Zahnzwischenräume
zu achten ist. Erfolg verspricht auch eine bei
uns im Gegensatz zu anderen Kulturen ungewohnte
Prozedur: die Zungenreinigung. Das Entfernen des
Belags mit einem Zungenschaber kann die Zahl der
Mikroorganismen senken und gasbildende Bakterien
zumindest zum Teil vertreiben. Entsprechende Instrumente,
die natürlich sorgfältig gereinigt und im gleichen
Rhythmus wie die Zahnbürste entsorgt werden
sollten, gibt es in Apotheken oder Drogerien. Je nach
Stärke der Missempfindungen und des Mundgeruchs
empfehlen Zahnärzten ihren fastenden Patienten, die
Mundhygiene chemisch zu unterstützen und Spüllösung
anzuwenden. Kurzbotschaft: Mundhygiene ist
beim Fasten besonders wichtig. Empfohlen wird, die
Zähne zwei- bis dreimal täglich zu putzen und die
Zunge mit Zungenbürste oder -schaber zu reinigen.
Mundwasser und Spülungen können zusätzlich gute
Dienste leisten. Und weil man während einer Fastenperiode
die Zähne nicht mit Kauen belastet, könnte
man diese Zeit auch für Zahnbehandlungen nutzen.
Sprechen Sie darüber mit Ihrem Zahnarzt!

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