Krebs wegen Einsamkeit?


soziale Isolation kann eine Krebserkrankung verstärken. Zu diesem Ergebnis sind Wissenschaftler der Universität von Chicago gekommen. Das Team um Suzanne Conzen wies im Tierversuch nach, dass das soziale Umfeld die Biologie der Krankheit verändern und zu deutlichen Unterschieden im Ausgang führen kann. Weibliche Mäuse, die durch die Trennung von den Muttertieren gestresst waren, entwickelten mehr und größere Tumore der Brustdrüse als zufriedenere Tiere. Bei den gestressten Tieren zeigten sich Veränderungen in der Aktivität von Genen, die beim Tumorwachstum eine Rolle spielen. Damit liegt nahe, dass sie durch die erhöhten Werte der Stresshormone direkt beeinflusst wurden.

Frühere Untersuchungen waren bereits zu dem Ergebnis gekommen, dass mitmenschliche Unterstützung den Behandlungserfolg bei Frauen mit Brustkrebs verbessern und beschleunigen kann. Die aktuelle Studie ist ein weiterer Hinweis darauf, dass Chemikalien im Blut die Entstehung von Krebs beeinflussen können, indem sie in gefährdeten Zellen Gene aktivieren oder deaktivieren.

Über solche Heilungsverläufe sprachen wir ja unlängst miteinander. Dass es sie gibt, ist für Sie und mich wahrscheinlich eine Binsenweisheit. Dass dies an Tieren ausgetestet werden muss, ist mir allerdings nicht geheuer. Wie sehen Sie das?

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